Die Finnisch-Ugrischen Forschungen erscheinen in zwangloser Folge. Veröffentlicht werden im Verfahren der peer review anonymisiert begutachtete, auf Primärforschung basierende Aufsätze aus dem Bereich der finnisch-ugrischen Sprachwissenschaft und Volkskunde sowie aus den unmittelbaren Nachbardisziplinen. Außer Aufsätzen werden auch Mitteilungen, Rezensionen sowie Stellungnahmen zu bereits veröffentlichten Beiträgen publiziert.

Die Zeitschrift Finnisch-Ugrische Forschungen verwendet bei wissenschaftlichen Beiträgen das Verfahren des Doppelblindgutachtens, bei dem sowohl der Verfasser als auch der Gutachter während des Beurteilungsprozesses anonym bleiben. Rezensionen und Berichte werden redaktionsintern behandelt und können ohne wissenschaftliche Qualitätsbewertung veröffentlicht werden. Publikationsvorschläge für wissenschaftliche Beiträge sind an die Chefredakteurin der Finnisch-Ugrischen Forschungen zu richten (sirkka.saarinen[at]utu.fi).

Gutachten über die Eignung zur Veröffentlichung eines Manuskripts werden von mindestens zwei mit der Prüfung betrauten Personen erbeten. Die Gutachter gehören nicht der Redaktion an und sind in Bezug auf das zu prüfende Manuskript unabhängige, promovierte Wissenschaftler. Die Referees beurteilen die Repräsentanz des Materials, die Beherrschung des theoretischen Referenzrahmens, die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Untersuchung sowie die Originalität und Aktualität der Resultate im Verhältnis zur bisherigen Forschung (https://www.tsv.fi/en/services/label-for-peer-reviewed-scholarly-publications/requirements-for-use). Jeder Gutachter gibt ein Votum ab, ob der Artikel abgelehnt oder in der vorliegenden Form oder aber mit bestimmten Veränderungen angenommen werden soll.

Aufgrund der Gutachten trifft die Chefredakteurin den Beschluss über die Veröffentlichung des angebotenen Manuskripts. Die Autoren werden über die Annahme oder Ablehnung des Publikationsvorschlags sowie über eventuelle Änderungsvorschläge als Voraussetzung für die Veröffentlichung informiert und erhalten die Voten der Gutachter.

Für alle Manuskripte, die ein Peer-Review durchlaufen, werden die zentralen Informationen und Dokumente zum Begutachtungsprozess gespeichert. Bei aufgrund der Begutachtung abgelehnten Manuskripten werden die im Publikationsvorschlag erwähnten Namen der Autoren und der Titel des Manuskripts sowie die Namen der Gutachter gespeichert. Bei veröffentlichten Manuskripten werden der Publikationsvorschlag der Autoren, die Voten der Gutachter sowie die von der Redaktion an die Autoren gesandten Publikationsbeschlüsse gespeichert. Die gespeicherten Angaben sind vertraulich